Davis Cup 2018 dates, predictions, odds and format

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Davis Cup 2018-Termine, Prognosen, Quoten und Format
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Kann Deutschland sich dieses Jahr den Davis Cup Titel holen?

In der Weltspitze der Individualsportart Tennis spielen Teamwettbewerbe für gewöhnlich nur eine untergeordnete Rolle. Zu sehr sind die Top-Cracks das ganze Jahr über damit beschäftigt, ihre Position in der Weltrangliste zu verteidigen beziehungsweise auszubauen.

Wenn der Davis Cup ruft, machen viele von ihnen jedoch eine Ausnahme. Gilt die inoffizielle Mannschaftsweltmeisterschaft des Weltverbandes ITF doch als eine von ganz wenigen Gelegenheiten, Länderspielatmosphäre auf dem Court zu erleben. Der Davis Cup ist der Wettbewerb der Herren. Die Damen sind im FED Cup organisiert.

Davis Cup 2018 Ergebnisse & Termine & Locations

Die erste Runde der Weltgruppe wurde vom 02. bis 04. Februar ausgetragen. Hierbei konnte sich das deutsche Team um Alexander Zverev (5), Tim Puetz (149) und Jan-Lennard Struff (54) gegen das australische Team durchsetzen. Somit spielen die Australier nun um den Abstieg aus der Weltgruppe. Hingegen spielt das deutsche Team im Viertelfinale um das Erreichen des Halbfinales. Die Halbfinalspiele finden dann vom 14. Bis 16. September 2018 statt. Falls Deutschland dieses erreichen sollte, würde der Gegner entweder Frankreich oder Italien heißen.

Ergebnisse und Spielplan Viertelfinale Davis Cup 2018

Das Finale des Davis Cups wird vom 25. bis 27. November 2018 ausgetragen.

Davis Cup 2018 – Favoriten & Prognosen

Im Jahre 2000 gewann Spanien erstmals seinen ersten Davis-Cup-Titel, bevor die Spanier weitere vier Siege holten und sich als dominierende Kraft im Wettbewerb etablierten.

Als Favoriten für den Davis Cup 2018 zählen auch heuer wiederum die großen Tennisnationen wie Frankreich, Spanien und die USA. Dieses Jahr haben auch die Außenseiter Kroatien und Belgien Chancen auf den Titel. Letztendlich hängen aber die Ergebnisse sehr vom Antreten der „Stars“ ab.

Kompakteste Mannschaft ist sicherlich Spanien, das heißt die Spanier haben vermutlich die größte Auswahl an Spitzenspielern. Ein Nichtantreten von Raphael Nadal schmerzt sicherlich, aber schwächt Spanien nicht in dem Ausmaß wie eine der anderen Nationen, wenn die Nr. 1 ausfällt.

Das Erreichen des Viertelfinales der Deutschen Mannschaft um Alexander Zverev ist nach vier Jahren ein toller Erfolg, die Partie gegen Spanien ist sicherlich eine große Herausforderung und ein Sieg wäre eine kleine Überraschung.

Spanien besitzt momentan das Team mit den meisten Spielern, die sich weit vorne in der Weltrangliste behaupten können. Aus diesem Grund sehen wir Spanien unter anderem als einen großen Favoriten auf den Titel.

Momentan könnt ihr noch nicht auf die nächsten Partien des Viertelfinales setzen. Allerdings könnt ihr jetzt schon auf den Gesamtsieger des Davis Cup wetten. Dies ist zu jetziger Zeit besonders Interessant, da die Quoten noch sehr hoch sind. Je näher das Finale rückt und sich herauskristallisiert, wer noch mehr Chancen auf den Titel hat, desto niedriger werden die Quoten. Wir haben für euch einen Quotenvergleich auf den Gesamtsieger des Davis Cup erstellt. Unsere Tennis Wetten Analyse zum Davis Cup und der Quotenvergleich sollen euch helfen, das beste Ergebnis und hohe Gewinne zu erzielen. Die mit Stern markierten Quoten sind die derzeitigen Höchstquoten im Anbietervergleich (Stand: 21.02.2018):

[CBC show=“n“ country=“us,gb,aa“]

Davis Cup Gesamtsieger william Hill Sportwetten
Frankreich 3,60 3,75 3,75 3,50 3,60 3,75 3,75
Spanien 4,10 4,25 4,00 4,33 4,10 4,25 4,25
Kroatien 4,50 5,00 4,50 5,00 3,50 5,00 5,00
Deutschland 6,75 8,00 7,00 8,00 6,75 8,00 8,00
USA 6,75 8,00 7,00 7,00 6,75 8,00 8,00
Belgien 10,25 12,00 11,00 9,00 10,25 12,00 12,00
Italien 12,75 12,00 13,00 15,00 12,75 12,00 12,00
Kasachstan 22,00 26,00 26,00 23,00 22,00 26,00 26,00
[/CBC]

Davis Cup 2018 – Teamzusammensetzungen der World Group

Wie bereits erwähnt, hängt der Erfolg eines Teams häufig von der Qualität der Spieler ab. Oftmals steht bis kurz vor Beginn der Spiele nicht feststeht, welcher Spieler für ein Team antreten wird. Dies ist auf Verletzungen, Form und Auswahl des Trainers zurückzuführen. Im Folgenden findet ihr eine Übersicht über das Länderranking, die Teammitglieder und deren Weltranglistenplatz.

Italien Ranking #9
Spieler: Fabio Fognini #21, Paolo Lorenzi #52, Andreas Seppi #59, Thomas Fabbiano #81
Captain: Corrado Barazzutti

Frankreich Ranking #1
Spieler: Lucas Pouille #16, Adrian Mannarino #24, Richard Gasquet #34, Pierre-Hugues Herbert #99,
Captain: Yannick Noah

Spanien Ranking #11
Spieler: Raphael Nadal #2, Pablo Busta #11, Albert Ramos#19 , Roberto Agut #22, Feliciano Lopez #37, David Ferrer #39
Captain: Sergi Bruguera

Deutschland Ranking #12
Spieler: Alexander Zverev #5, Jan-Lennard Struff #54, Peter Gojowczyk #64, Tim Puetz #149
Captain: Michael Kohlmann

Kroatien Ranking #5
Spieler: Marin Cilic #3, Borna Coric #48, Viktor Galovic #183, Franko Skugor #303
Captain: Zeljko Krajan

Kazachstan Ranking #13
Spieler: Mikhail Kukushkin #89, Dmitry Popko #254, Aleksandr Nedovyesov #233, Roman Khassanov #707
Captain: Dias Doskarayev

USA Ranking #10
Spieler: Sam Querrey #12, John Isner #18, Ryan Harrison #58, Steve Johnson #51
Captain: Jim Courier

Belgien Ranking #3
Spieler: David Goffin #7, Ruben Bemelmans #113, Julien Cagnina #245,
Captain: Johan Van Herck

Historie und Geschichte des Davis Cups

Im Jahre 1900 fand erstmals der Davis Cup statt, als die USA Großbritannien eroberten und unter dem Namen der Britischen Inseln spielten. Austragungsort war Boston – der Longwood Cricket Club. Als Sieger gingen die Amerikaner mit 3:0 hervor.

Die Idee des Davis Cups wurde ein Jahr zuvor von vier Mitgliedern des Tennisteams der Harvard University konzipiert, die ein Spiel zwischen den USA und Großbritannien veranstalten wollten. Mit Zustimmung der jeweiligen Nationalverbände entwarf einer der vier Spieler, Dwight Davis, ein Turnierformat und bestellte eine Trophäe, die er auch selbst finanzierte.

Das Turnier war ursprünglich als International Lawn Tennis Challenge bekannt, wurde aber bald als Davis Cup nach Dwight Davis “Pokal” bekannt. Im Jahre 1905 wurde der Davis Cup bereits um Frankreich, Österreich, Belgien und Australasien, ein kombiniertes Team von Spielern aus Australien und Neuseeland, erweitert.

Bereits in den 1920er Jahren spielten dann über 20 Nationen regelmäßig im Wettbewerb mit. Die frühen Jahre wurden von den USA, Großbritannien und Australasien dominiert. 1927 wurde die Serie von Frankreich beendet und Frankreich siegte 6 Jahre hintereinander. Die USA, Großbritannien und Australien übernahmen ab den 1930er Jahren wieder die Kontrolle, und erst in den 1970er Jahren triumphierten auch andere Nationen.

Davis Cup wächst und gewinnt an Prestige

Seit damals wächst der Wettbewerb ständig und bereits 1969 nahmen schon mehr als 50 Nationen daran teil. Im Jahre 1993 zählte der Davis Cup erstmals mehr als 100 Nationen und 1999 feierte der glorreiche Wettbewerb dann sein 100-jähriges Bestehen.
Die Liste der Tennislegenden, die über die Jahre im Davis Cup teilgenommen haben, umfasst alle bekannten Namen des Spiels. Der Davis Cup bietet zum ansonsten individuellen Sport eine einzigartige Teamumgebung und begeistert jeden Spieler. Spielergrößen wie Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und viele mehr, vertreten Ihr Land mit Leidenschaft und Engagement.

Davis Cup Titelträger

Die Liste der Titelgewinner ist überschaubar, da hauptsächlich die Gleichen Nationen den Cup zu sich holen konnten. Folgende Länder konnten den Davis Cup bereits gewinnen:
USA 32x, Australien 28x, Großbritannien 10x, Frankreich 10x, Schweden 7x, Spanien 5x, Tschechische Republik 3x, Deutschland 2x, Russland , Argentinien, Kroatien, Italien, Südafrika, Serbien, Schweiz je 1x.

Davis Cup – Spielsystem & Spielformat

Im Jahre 1972 wurde ein Formatwechsel durchgeführt. Hierbei wurde die Challenge Round abgeschafft, was bedeutet, dass der amtierende Champion in jeder Runde spielen musste, anstatt wie bis dahin direkt ins Finale zu kommen.

Die Weltgruppe gibt es seit 1981, wo zugleich auch das aktuelle Davis-Cup-Format eingeführt wurde – Einführung der 16-Nationen-Weltgruppe. Die Weltgruppe entspricht somit sozusagen der 1. Liga in der die besten Nationen teilnehmen dürfen. Alle übrigen Nationen wurden in regionale Zonengruppen aufgeteilt die um Auf- bzw. Abstieg spielen.

In den Achtzigern wurde dann ebenfalls erste kommerzielle Partnerschaften im Bereich Sponsoring geschlossen und es wurden und werden Preisgelder ausgeschüttet.
Seit 2002 ist BNP Paribas als Titelsponsor des Davis Cups bekannt. Zwischenzeitlich ist der ganze Wettbewerb mit Website, Live-Scoring, Social Networks auf der ganzen Welt bekannt und kann auf ein breites Publikum und Fans zählen.

Euer Wettenguru-Team wünscht viel Spaß beim Davis Cup!

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